Theater Toolbox – Infotext ca. 650 Zeichen inkl. Leerzeichen

Theater Toolbox wurde im Dezember 2016 von Ute Uhlendorf, Amélie-Fleur Henke, Hans R. Weiß und Heinrich Blank zur gemeinsamen Produktion und Aufführung von Theaterstücken gegründet.
Uns verbindet Kreativität und Experimentierfreude. Wir legen Wert auf Professionalität und Qualität und möchten uns im szenischen Spiel künstlerisch frei entfalten. Es ist unser Ziel, das Publikum zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Im Spiel öffnen sich gesellschaftliche Horizonte, es werden zeitgenössische Bezüge klarer. Gemeinsam verortet uns das Theater in der Welt.
Dafür setzen wir uns mit großer Leidenschaft und zeitlichem Engagement neben unseren Hauptberufen ein.


Herbstabend – Hauptprobe – (c) Silke Rößner

Herbstabend – Fotos 01 – (c) Silke Rößner

Herbstabend – Fotos 02 – (c) Silke Rößner

Bei Nutzung möglichst den Namen der Fotografin Silke Rößner nennen.


Herbstabend – Infotext ca. 400 Zeichen inkl. Leerzeichen

Ein einsames Haus auf einer Insel in Schweden steht zum Verkauf. Eine dubiose Gruppe von Interessenten findet sich ein. Ein Sturm kommt auf und zwingt die Menschen, die Nacht im Haus zu verbringen. Es beginnt ein psychologisches Kammerspiel, die Figuren stellen ihre eigene Existenz, den Sinn ihres Lebens in Frage. Die Abgründe jedes Einzelnen lässt die Situation eskalieren und fordert einen Toten.

Herbstabend – Infotext ca. 900 Zeichen inkl. Leerzeichen

Auf den Klippen einer einsamen Insel in Schweden steht ein verlassenes Haus. Ein schmieriger Nachtclubbesitzer und seine Frau, ein sich entfremdetes Ehepaar mit seiner verrückten Tochter und ein ehemaliges Topmodel finden sich als potenzielle Käufer zur Besichtigung ein. Bald teilt die rätselhafte Hausbesitzerin mit, dass ein Sturm aufkommt und eine baldige Rückkehr ausgeschlossen ist. Die dubiose Gruppe muss die Nacht in dem Haus verbringen.
Mehr gefangen in sich selbst als in dem Haus an den Klippen, beginnt ein psychologisches Kammerspiel, in dem die Figuren ihre eigene Existenz und den Sinn ihres Lebens in Frage stellen und versuchen, sich aus den Fängen ihrer Vergangenheit zu befreien. Die Offenbarung der Abgründe jedes Einzelnen lässt die Situation eskalieren, und als im Morgengrauen der Sturm nachlässt, schaffen es nicht alle zurück zum Festland.

Herbstabend – Verlagstext (TT redigiert) ca. 1700 Zeichen inkl. Leerzeichen

Ein einsames Haus auf den Klippen einer kleinen Insel in Schweden. Tone möchte das Haus ihrer Kindheit verkaufen. Zu diesem Zweck findet sich an diesem Nachmittag eine Gruppe potentieller Käufer zur Hausbesichtigung ein. Schnell wird klar, dass es sich um eine dubiose Mischung von Menschen handelt. Tom, ein Nachtclubbesitzer, vermag kaum eine Minute zu verbringen, ohne seine mitgebrachte Freundin Lisa in einem der zahllosen Zimmer zu begatten. Dazwischen putscht er sich mit Pillen auf. Rolf und Hanna, ein älteres Ehepaar, das sich auseinandergelebt hat, überprüfen das Haus als möglichen Wohnsitz für ihre Tochter Helene, eine Künstlerin mit aggressiv-manischen Wesenszügen. Außerdem interessiert sich das ehemalige Topmodel Lena für dieses Haus. Sie stürzt jedoch beim Hinweg unglücklich über einen Felsen, sodass sie sehr verspätet und heftig blutend eintrifft. Die Stimmung ist angespannt, die Menschen umlauern sich misstrauisch, sie sind sich fremd. Als Tone dann vom Fährmann die Nachricht erhält, dass aufgrund der schlechten Wetterlage an eine baldige Rückfahrt nicht zu denken ist, müssen sie notgedrungen eine Nacht miteinander in dem Haus verbringen.
Henning Mankell hat mit „Ein Herbstabend vor der Stille“ ein höchst spannendes psychologisches Kammerspiel geschrieben. Die Abgeschlossenheit der sieben Figuren führt zu drastischen Auseinandersetzungen, die abweisende Atmosphäre des Hauses legt die Nerven blank. Nach und nach offenbaren sich die Abgründe jedes Einzelnen, die Situationen drohen immer mehr zu eskalieren. Kurz vor der Abfahrt im Morgengrauen spitzen sich die Dinge unerträglich zu und fordern in allerletzter Konsequenz einen Toten.


Mankell – Verlagstext ca. 600 Zeichen inkl. Leerzeichen

Henning Mankell, geboren 1948 in Stockholm, arbeitete als Schriftsteller, Regisseur und Intendant. Ruhm erlangte er durch seine Kriminalroman-Reihe mit dem Kommissar Kurt Wallander. 1996 wurde Mankell Leiter des Teatro Avenida in Mosambik. Dieses Theater ist, wie er sagte, „das Abenteuer seines Lebens“. 2009 erhielt Mankell den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück für sein „Afrika-Werk“. Mit einem Teil des Preisgeldes unterstützte Mankell das Projekt von Christoph Schlingensief, in Afrika ein Festspielhaus zu bauen. Henning Mankell verstarb am 5. Oktober 2015 in Göteborg an einem Krebsleiden.

Mankell – zusätzlicher Text ca. 1100 Zeichen inkl. Leerzeichen

Seit seinem ersten Theaterstück „Nöjesparken“ Anfang der siebziger Jahre hat er etwa 30 Stücke geschrieben, die in Theatern in Schweden und im Ausland produziert wurden. Mankells Ambition, die fehlende Gleichstellung in der Gesellschaft zu entlarven, war schon immer vorhanden, unabhängig von künstlerischem Ausdruck oder Kontext, und spiegelt sich auch in seinen Stücken wider. Die Zeit seines Berufslebens teilte er auf zwischen Romane schreiben und Regie an verschiedenen Theatern führen. 1984 wurde Henning Mankell Direktor des Theaters Kronobergsteatern in Växjö, was dazu führte, dass er keinen einzigen Roman zwischen den Jahren 1984 und 1990 veröffentlichte. Mankell hatte eine starke Verbundenheit mit dem afrikanischen Kontinent, den er immer wieder bereiste, 1985 erhielt er eine Einladung zum Aufbau einer professionellen Theatergruppe in Maputo in Mosambik. 1986 wurde er ehrenamtlicher Intendant des 70-köpfigen „Teatro Avenida“, des einzigen professionellen und inzwischen sehr erfolgreichen Theaters in Mosambik, und er war es bis zu seinem Tod – manchmal führte er auch Regie.


 

Jetzt teilen: